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Kamingespräch „Erfahrungen aus der Zukunft: Familienstiftungen nach 90 Jahren – Betrachtungsweise aus Liechtenstein“ am 6. März 2017

Es war ein hoch interessanter Abend und Vortrag von Herrn Ernst Blöchlinger, Direktor des Industrie- und Finanzkontors in Vaduz: Wo sind die aktuellen Themen im Liechtensteinischen Stiftungsrecht? Wie sind dort die Lösungsansätze, nach jahrzehntelanger Erfahrung mit Stiftungen? Welche Konflikte gibt es innerhalb Liechtensteinischer Stiftungen?

Derzeit ist ja - nach Abschluss des Steuerabkommens zwischen Österreich und Liechtenstein – ein ganz deutlicher Trend festzustellen, die Verlegung von bestehenden Privatstiftungen nach Liechtenstein zumindest in Erwägung zu ziehen.

Zusammenfassend kann nach diesem interessanten Vortrag von Herrn Blöchlinger festgestellt werden: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in Liechtenstein wie auch in Österreich in der guten und ehrlichen Kommunikation zwischen Stiftungsvorstand und den Begünstigten. Auch wenn Liechtenstein diesbezüglich eine längere Tradition hat, so sind auch die österreichischen Stiftungsvorstände, die ja in vielen Fällen aus professionellen Beratern bestehen, im Regelfall das ausgleichende Moment, wenn es Interessenskonflikte innerhalb einer Stiftung gibt.

Österreichische Stiftungen sind daher im Regelfall in guten Händen. Ganz seltene Ausnahmen bestätigen diesen Befund.